Berufsverband Bayerischer Hörgeschädigtenpädagogen e.V.

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Inhalt Ausgabe Januar 2005

 

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Abschied von Johannes-Ulrich Knorr

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Die neue Schatzmeisterin

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Veränderungen im Landesvorstand

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GV-Sitzung in Würzburg (23.10.2004)

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Rahmenkonzept für MsH

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Treffen BBH - vds

 

 

  Ausgabe Januar 2005  

Abschied von Johannes-Ulrich Knorr
ein langjähriger Mitstreiter im BBH e.V. geht in den Ruhestand

   

Mit einem Festessen verabschiedete sich der scheidende Schatzmeister am 19. Juni 2004 im Bamberg vom Vorstand des BBH e.V. - ein Blumenstrauß für ihn als Dankeschön für seine langjährige Mitarbeit

Johannes-U. Knorr ist seit seinen beruflichen Anfängen Mitglied im Berufsverband Bayerischer Hörgeschädigtenpädagogen. Er hat sich in vielfacher Weise für die Verbandsarbeit eingesetzt und engagiert.

 

   
 

Besonders hervorzuheben sind:

   
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seine Tätigkeit als Schatzmeister des BBH e.V.  von 1987 bis 1990

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seine intensive Mitarbeit an der Überarbeitung der Satzung des BBH e.V. (Fassung vom März 1993)

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die Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Würzburg von 1990 bis 1998

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sein Engagement als stellvertretender Landesvorsitzender des BBH e.V. vom Oktober 1998 bis Oktober 2000

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sein unermüdlicher Einsatz als Organisationsleiter der Bundestagung des BDH im Herbst 2000 in Würzburg

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seine absolute Zuverlässigkeit als Schatzmeister des BBH e.V. bis Oktober 2004

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sowie sein Lebensmotto: „Froh zu sein bedarf es wenig
                                           und wer froh ist, ist ein König“

 

 

Die neue Schatzmeisterin

   

Johannes-Ulrich Knorr und Marlene Schnaus

 

Nach den Abschiedsfeierlichkeiten war Johannes noch wochenlang aktiv, um seine Nachfolgerin Marlene Schnaus in die Amtsgeschäfte einzuweisen.

   

 

 

Veränderung im Landesvorstand

   

Dem Landesvorstand des BBH e.V. gehören nun an:

  

Herbert Dössinger, Bärbel Schmid, Marlene Schnaus, Beate Helfer

   

 

 

 

GV-Sitzung
in Würzburg am 23.10.2004

Der „Geschäftsführende Gesamtvorstand“ (bzw. der „erweiterte Vorstand“) tagt in der Regel zweimal in einem Schuljahr. Da am 19. Juni 2004 in Bamberg noch kein(e) Nachfolger(in) für den scheidenden Schatzmeister J.-U. Knorr gefunden werden konnte, wurde die erste Sitzung des Schuljahres 2004 / 2005 bereits am 23. Oktober 2004 einberufen.

   

Vertreten waren die Ortsverbände Augsburg, Hohenwart, Nürnberg ZfH und Nürnberg BBW, München (Landesschule), Straubing und Würzburg. Gemäß der Satzung des BBH e.V. ist der erweiterte Vorstand berechtigt, die Nachfolge eines aus dem Amt scheidenden Vorstandsmitgliedes zu regeln. Diese Regelung gilt dann jeweils bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Nach diesem Vorgehen wurde Marlene Schnaus aus Würzburg das Amt der Schatzmeisterin übertragen.

   

Wir danken Marlene Schnaus an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Bereitschaft, dieses verantwortungsvolle Amt zu übernehmen!

Die Ortsverbände und die Arbeitsgemeinschaften berichteten im weiteren Verlauf der Sitzung über Entwicklungen, Aktivitäten und Ergebnisse. Auf Anregung der Ortsverbände wurden Werbematerialien zum Aushängen erstellt. Der gemeinsam ausgearbeitete Folder des BBH e.V. wird demnächst gedruckt vorliegen.

Bärbel Schmid

   

 

 

Rahmenkonzept für die
Mobile sonderpädagogische Hilfe (MsH)

   

Die bayerische Arbeitsgemeinschaft MsH hat sich über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren an wechselnden Orten getroffen, um eine Konzeption für die Arbeit der Mobilen sonderpädagogischen Hilfe im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation zu erstellen. Diese konnte im August dieses Jahres fertig gestellt werden und liegt nun als DIN-A5-Broschüre vor. Sie ist das Ergebnis ausführlicher Diskussionen und Beratungen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen bayerischen Stellen.

Das Rahmenkonzept gibt einen Leitfaden für die konkrete Arbeit, die in jeder bayerischen Einrichtung für Hörgeschädigte auf gewachsene Strukturen und Vorgehensweisen aufbaut.

   
     Gliederung

 

  Vorwort

 

  1.    Gesetzliche Grundlagen

 

  2.    Zielgruppe der Beratung und

         Unterstützung

         2.1. Kinder

         2.2. Umfeld

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  3.    Ziele der mobilen sonderpädagogischen

         Hilfe

 

  4.    Aufgaben und Inhalte der mobilen

         sonderpädagogischen Hilfe

         4.1. Diagnostische Abklärung

         4.2. Beratung, Unterstützung und

               Anleitung

         4.3. Methoden

         4.4. Vernetzung und Koordination

         4.5. Öffentlichkeitsarbeit

 

  5.    Rahmenbedingungen

         5.1. Personal

         5.2. Qualifikation

         5.3. Fortbildung

         5.4. Organisation

         5.5. räumliche und sächliche

               Ausstattung

   
 

Planung der Arbeitsgemeinschaft MsH

 

 

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Die Arbeitsgemeinschaft MsH wird sich nun einmal jährlich für einen Tag treffen. Dieser Tag soll dem Erfahrungsaustausch und der Fortbildung dienen.

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Das erste Treffen dieser Art findet in Würzburg am 17.Juni 2005 statt, zu dem hiermit herzliche Einladung ergeht. Als Fortbildungsthema haben wir geplant:

 

 

„Kinder im Vorschulalter

mit zentralen Störungen der auditiven Aufmerksamkeit“

 

 

Sabine Geith, Sprecherin der AK MsH

 

 

 

 

Treffen BBH - vds

 
   

Am 6. Oktober 2004 fand das diesjährige Treffen des BBH-Landesvorstandes mit Vertreter/innen des vds statt.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema „Gutachten zur Einschulung von Kindern mit Förderbedarf im Hören“. Wie an anderer Stelle berichtet, sollen sonderpädagogische Gutachten nur bei Aufnahme eines Kindes in eine Volksschulen zur sonderpädagogischen Förderung vorgelegt werden, nicht aber bei Aufnahme in eine allgemeine Grundschule. Gerade die Lehrkräfte der allgemeinen Volksschulen benötigt jedoch dringend diagnostische Daten und Hinweise für die Erfüllung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Für Kinder mit Förderbedarf im Hören ist ein reibungsloser und professioneller Informationsfluss von ganz besonderer Bedeutung, da das Verhalten im Unterricht aus Sicht eines Nicht-Fachpädagogen nur allzu leicht als „Begriffsstutzigkeit“, d.h. als Begabungsdefizit interpretiert wird.

BBH e.V. und vds werden dieses Anliegen gemeinsam weiter verfolgen.

Herbert Dössinger

 

 

 

 

Stand 13.05.2010